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Alexey Tikhomirov

Bass

Alexey Tikhomirov
© Yulia Asachaya

Der russische Bass Alexey Tikhomirov, der 2006 das Kasaner Staatskonservatorium N.G. Zhiganova absolvierte, gibt sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt. Seit 2005 ist er Solist an der Helikon Oper unter der Leitung von Dmitri Bertman, zudem ist er seit 2015 regelmäßiger Gastsolist an der Neuen Oper in Moskau. Hier steht er in der laufenden Saison u.a. als Fürst Gremin in Eugen Onegin, Méphistophélès in Gounods Faust sowie als Don Basilio in Il barbiere di Siviglia auf der Bühne. Im Jahr 2010 gab er als Sarastro in der Zauberflöte sein Debüt am Bolschoi Theater in Moskau. Dort reüssierte zuletzt er auch in der Titelpartie von Rimski-Korsakows Das Märchen vom Zaren Saltan. Alexey Tikhomirov gastiert an zahlreichen internationalen Opernhäusern, in jüngster Vergangenheit etwa als Fürst Wiasminksi in Der Opritschnik und als Boris Godunow am Grand Théâtre de Genève sowie als Inquisitor in Prokfjews Der feurige Engel an der Wiener Kammeroper. Weitere wichtige Partien waren Boris Ismailow (Lady Macbeth von Mzensk) in Monte Carlo, Santiago de Chile und Sao Paolo, sowie Zar Dodon (Der goldene Hahn) in Düsseldorf, Madrid und Brüssel. Unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti war er 2011 bei den Salzburger Festspielen in Rossinis Moïse et Pharaon zu sehen. Die Konzerttätigkeit des Künstlers umfasst Werke wie Rossinis Stabat Mater (u.a. mit den Wiener Philharmonikern) und die Requien von Verdi und Mozart, die er jüngst gemeinsam mit den Moskauer Philharmonikern präsentierte. Künftige Engagements führen ihn als Pimen (Boris Godunow) an das New National Theatre in Tokio sowie als Thibaut d’Arc (Die Jungfrau von Orleans) zu den Festspielen St. Gallen.