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Paul Bunyan

Benjamin Britten 1913-1976

Operette in zwei Akten und einem Prolog op. 17
Text von W. H. Auden
Uraufführung am 5. Mai 1941, Columbia University, New York

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführung eine halbe Stunde vor jeder Vorstellung im Bockenheimer Depot

Erzähler Biber Herrmann
Paul Bunyans Stimme Nathaniel Webster
Johnny Inkslinger, Buchhalter Michael McCown
Tiny, Paul Bunyans Tochter Elizabeth Sutphen*
Hot Biscuit Slim, ein guter Koch Michael Porter
Sam Sharkey, Ben Benny, zwei schlechte Köche Ingyu Hwang*, Jeremy Bowes
Hel Helson, Vorarbeiter Sebastian Geyer
John Shears, ein Farmer Mikołaj Trąbka*
Fido, ein Hund / Wildgans Sydney Mancasola
Moppet, Poppet, zwei Katzen / Wildgänse Julia Dawson*, Cecelia Hall
Western Union Boy Ludwig Mittelhammer*

Amerikanischer kann ein Werk kaum sein. Basierend auf der zu Werbezwecken eines amerikanischen Holz-Unternehmens erdachten Legende von jenem riesenhaften Holzfäller Paul Bunyan, der mit einem blauen Ochsen namens Babe durch die Lande zog und landschaftliche Phänomene wie den Grand Canyon hinterließ, schildert die »Chor-Operette« Paul Bunyan das Heranreifen einer Pioniergesellschaft von Menschen und Tieren. Im Verbund mit Benjamin Brittens Musik zeigt sich W. H. Audens Libretto als eine tiefgründige und doch amüsante Auseinandersetzung mit der Neuen Welt, die ihren kritischen Blick sowohl auf deren Ursprünge und Ideale als auch auf die Effekte und Risiken für das Individuum lenkt. So heißt es in Paul Bunyans abschließender Litanei mehr-deutig: »Amerika ist, was ihr aus ihm zu machen erwählt.« Als musikalisch-literarischer Nährboden offenbart sich eine Parabel für den amerikanischen Traum per se und für ein nationales Selbstverständnis, das geprägt ist von Optimismus und Cleverness.

Entsprechend heiter und unbeschwert – in gewählt naiver Melodik – gestaltet Britten die Partitur. Spielerisch vereint er auf der Suche nach einem charakteristisch amerikanischen Ausdruck diverse nationale Stilmerkmale und ruft die Erinnerung an Komponistengrößen wie Aaron Copland, George Gershwin oder Kurt Weill wach. Als besonders deutliche kulturelle Bezugnahme setzt er Balladen-Zwischenspiele eines Erzählers ein, der sich im Country-Stil selbst auf einer Gitarre begleitet. Interessant im Hinblick auf das weitere Schaffen Brittens ist seine erstmalige Arbeit mit fernöstlichen Klängen, die im Prolog – einem Gamelan-Ensemble ähnlich – den Bericht von der Geburt des mythischen Helden exotisch färben. Zudem scheinen hier bereits spätere Werke wie Peter Grimes, The Young Person’s Guide to the Orchestra oder A Midsummer Night’s Dream musikalisch verankert.

Nach der wenig erfolgreichen New Yorker Premiere im Jahr 1941 verschwand Paul Bunyan in einer Schublade des Britten’schen Haushalts. Erst über dreißig Jahre später erkannte man das Potenzial des Werkes, als die Aufführung einzelner Auszüge beim Aldeburgh Festival eine derart positive Wirkung erzielte, dass der Komponist seine lange unterschätzte Operette für eine erste Wiederaufführung 1975 überarbeitete. Weitere rund vierzig Jahre später ist diese Rarität nun zum ersten Mal in Frankfurt zu erleben.

Kennen Sie Paul Bunyan? Nein? Noch nie gehört? Nun, dann sind Sie wahrscheinlich nicht in den USA aufgewachsen. Hier kennt jedes Kind die Legende um den riesenhaften Holzfäller Paul Bunyan und seinen blauen Ochsen Babe.
(…)
Die Mär des übergroßen, muskulösen Holzfällers Paul Bunyan entstand in verschiedenen Varianten in Maine, Wisconsin, Minnesota und Michigan. Als er geboren wurde, sollen fünf riesige Störche bei der Entbindung geholfen haben. Danach wuchs er rasant, musste bereits im Alter von einer Woche die Kleider seines Vaters tragen. Angeblich schuf Bunyan den Grand Canyon, als er achtlos seine Axt hinter sich her schleifte; aus seinen Fußspuren wurden die Seen Minnesotas. Entscheidend aber für seinen Einsatz in der Holz- und Werbeindustrie: Bunyan hielt die Gemeinschaft der Lumberjacks zusammen. Sein Ansatz zur Problembewältigung – „Ärmel hochkrempeln und zupacken“ – setzte den Maßstab für Generationen von Amerikanern.
Zwei britische Immigranten, Komponist Benjamin Britten und Librettist Wystan Hugh Auden, machten aus Bunyan eine Persiflage, eine Witzfigur – und zwar eine herrliche! Die Frankfurter Inszenierung von Brigitte Fassbaender bringt Brittens Amerika-Satire auf den Punkt. Zwar bleiben Bezüge zur heutigen amerikanischen Politik aus, dezent und effektvoll werden dafür aber etymologisierende Schlaglichter gesetzt: Ein in die Jahre gekommener Superman schleppt sich im roten Umhang am Gehwagen über die Bühne, zwei halbnackte Holzfäller werden beim Stelldichein gesichtet. Im Bühnenbild von Johannes Leiacker besteht die „unberührte“ amerikanische Natur aus zertretenen Campbell-Dosen.
Den Titelhelden Bunyan bekommt der Zuschauer in Benjamin Brittens Operette dabei kein einziges Mal zu Gesicht. Lediglich als körperlose Stimme aus dem Off tritt er auf. Über der Bühne im Bockenheimer Depot schwebt eine Videoprojektion seines Mundes. Wir sehen schmale Lippen, weiße Zähne, einige Bartstoppeln. Der Rest von Bunyans Gesicht jedoch: verdeckt unter einer Holzmaserung. In der Frankfurter Erstaufführung des Werkes leiht der amerikanische Bariton Nathaniel Webster dem Titelhelden seine volltönende, prägnante Sprechstimme. Fein abgestimmt wird sie mit dezentem Hall aus dem Off in den Zuschauerbereich übertragen.
Hochmotiviert agieren die übrigen Figuren auf der Bühne. Vom schweigsamen Hel Henson (Sebastian Geyer), der von Bunyan zum Vorarbeiter der Lumberjacks bestimmt wird, über den aufmüpfigen Buchhalter Johnny Inkslinger (Michael McCown) bis hin zu den Köchen Sam Sharkey (Ingyu Hwang), Ben Benny (Jeremy Bowes) und Hot Biscuit Slim (Michael Porter) wimmelt es auf der Bühne von kleineren Rollen, die eher eine schauspielerische als stimmliche Herausforderungen darstellen. Hier wird die Auswahl einer jungen Besetzung belohnt, deren Ausbildung augenscheinlich nicht nur aus stundenlangem, starren Rezitieren berühmter Monologarien bestand, sondern aus Schauspiel-, Sprech- und Tanzunterricht. Gekonnt sowie sensibel aufeinander abgestimmt bewegten sich die Figuren über die Bühne, mit viel Witz und Charme im Detail.
Herausragend erwiesen sich dabei Elizabeth Sutphen als Bunyans Tochter Tiny, die mit ihrem schwerelos helltönenden Sopran eine köstlich naive Minnie Mouse-Version des amerikanischen Housewife-Klischees vertonte. Ulkige, an den Comic angelehnte Tierfiguren verkörperten außerdem Sydney Mancasola als bezaubernd treudoofer, goofyhafter Hund sowie Julia Dawson und Cecelia Hall als Katzen Moppet und Poppet. Die jungen Soprane überzeugten sowohl im Trio als auch solistisch; energiegeladen schlugen ihre Körper und Stimmen Purzelbäume und trieben eifrig Schabernack, nur um in der nächsten Sekunde wieder zu Tode getrübt aufzuheulen oder erbost loszufauchen.
Stimmgewaltig und schauspielerisch hochmotiviert präsentierte sich auch der Chor. Er setzt sich zusammen aus Studierenden und Absolventen der Musikhochschulen Frankfurt und Mannheim und bildet ein entscheidendes Element der Bühnenhandlung. (…) Britten unterbricht die Partitur an drei Stellen mit einem sich im Countrystil auf der Gitarre selbst begleitenden und das Geschehen in Zwischenspielen kommentierenden Erzähler. Der aus dem Rheingau stammende Folk- und Bluesgitarrist Biber Herrmann übernahm die Rolle mit rauem Charme und großer Souveränität.
Ein satirischer Opernabend, der aufs Klügste unterhält!

Miriam Zeh, www.bachtrack.com


Brigitte Fassbaender ist an der Oper Frankfurt fest gebucht: Vor drei Jahren hat sie dort Ariadne auf Naxosinszeniert, nun hat ihr Intendant Bernd Loebe ein besonderes Stück angeboten, das insbesondere in Deutschland nur selten aufgeführt wird: Benjamin Brittens Oper, Operette, Musical Paul Bunyan. Man mag das Werk nennen, wie man will – man braucht auf jeden Fall das richtige Händchen und Sinn für Humor. Daran mangelt es Brigitte Fassbaender mit ihrem präzisen Timing für Pointen keineswegs!
(…). Insgesamt ein skurriler, unterhaltsamer und intelligent gemachter Opernabend!

Natascha Pflaumbaum, BR-Klassik / Allegro


(…) Rund dreißig Choristen wirken mit (souverän einstudiert von Ines Kaun) und ebenso viele Vokalsolisten. Da gibt es allerlei zu mobilisieren, zu platzieren, zu arrangieren. Der auch mit Britten bestens vertrauten Regisseurin Brigitte Fassbaender gelangen lebendige, quirlige, temporeiche Tableaus. Doch mit präzisem Gespür für die Gewichtungen des Stückes geriet Tempo nicht zum Selbstzweck, und atemberaubende Revue-Virtuositäten reihten sich eben nicht nahtlos aneinander, sondern ließen immer wieder Ruhezonen für nachdenkliche oder skurrile Einzelheiten.
Ingeniös das Bühnenbild von Johannes Leiacker: ein Ensemble unterschiedlich vergrößerter Campbell’scher Suppenbüchsen (wie sie durch Andy Warhol kunstfähig wurden), verbeult oder rissig lädiert, hängend oder wie im Bühnenboden eingewachsen. Die Holzfällersphäre der Wald- und später Weihnachtsbäume zeigte sich etwas peripherer. Raffiniert aufwändige Kostüme mit Pionierzeit-Assoziationen von Bettina Munzer. Schon der Anfang des Stückes ein inszenatorischer Coup mit den wie in kindlichem Staunen in eine Neue Welt seitlich eintretenden und erstarrenden Pilgervätern.
Vexierbild wie so oft ist auch hier Benjamin Brittens Musik. Sie scheint sich im Einfachen, schlicht Tonalen, Volksliedhaften einzuschleichen und zu ergehen, weicht aber dann unversehens ins Dunkle, rätselhaft Insistierende aus, entwickelt dabei einen geheimnisvollen Sog. Hymnisch Plakatives wird planvoll durchlöchert. So gerade in der Schlussphase des Werkes, wo weihnachtliche Festesfreude nach und nach zerfleddert wird und im Vagen und Beklommenen endet.
All das eine immense Organisations- und Koordinationsleistung, die brillant gemeistert wurde, insbesondere vom Hauptdirigenten Nikolai Petersen und dem mittelgroß (auch mit spezifisch „amerikanischen“ Timbres) besetzten Orchester. Unter den vielen Solorollen besonders profiliert: der „intellektuell“ markierte Inkslinger mit dem fein nuancierenden Tenor Michael McCown, der bramarbasierend machohafte Hel Helson (John Wayne ist nichts dagegen) des Baritons Sebastian Geyer, das verliebte Paar Tiny und Slim (Elizabeth Sutphen, Michael Porter) und, nicht zu vergessen, die klugen und witzigen Tiere: Sydney Mancasola als Hund Fido und Julia Dawson und Cecelia Hall als Moppet und Poppet, die Katzen.
Britten, der Pragmatiker, konnte immer auch seinen Personalstil verleugnen und, zum Beispiel, perfekte Countrymusik schreiben – wie hier für den „Erzähler“ (Biber Herrmann mit zünftigem Organ und Gitarre). Der Monsterbunyan war natürlich nicht auf die Bühne zu bringen – er agierte auch diesmal verdächtig patriarchalisch als „Stimme des Herrn“ aus einem gruslig vergrößerten, von der Videokamera belebten Holzgesicht.

Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau


(…) Fassbaender untergräbt mit einem feinen Gespür für das Detail und einer Furchtlosigkeit im Gebrauch von Klischees die dem Stück immanente „Yes-we-can-Hemdsärmeligkeit“. Geradezu märchenhaft sagenumwoben gestaltet sie den Prolog. Knorrige Bäume verzaubern mit ihrem Gesang, streiten mit dem jungen Gehölz und lauschen der Kunde von der Geburt und dem Wachsen des Riesen Bunyan, das die Wildgänse glockenhell heraus posaunen. Zu bombastischen Klängen teilt sich die Baumstamm-Bahn und zurück bleibt hoch in den Wipfeln ein Teil Baumstammstoff, auf welchem ein stachelig bärtiger Mund alles Kommende diktiert. Nathaniel Webster verleiht dieser Sagenfigur mit diffiziler Sprachgestaltung souveräne Autorität. (…)

Christine Franke, www.opernnetz.de


(…) Musikalisch wartet Brittens Erstling mit vielen Schätzen auf. Krachende Chöre, schmissige Duette und eine parodistische Stilvielfalt, die an Bernstein, Gershwin, Weill und Orff erinnert. Es gibt tolle Bläser- und Streicherensembles, traurige Gospels, Jazzfetzen und im Prolog für wenige Takte Klänge, die an ein Gamelan-Orchester erinnern.
(…)
Dabei funktioniert das Werk vor allem für ein gut harmonierendes Vokalensemble, in dem große Soli nur spärlich auftauchen. Grund genug für Brigitte Fassbaender, jede Menge junge Sänger aus dem Opernstudio zu casten und im Chor zahlreiche Studierende der Musikhochschulen aus Frankfurt und Mannheim unterzubringen. Und die haben sichtlich Spaß daran, nicht nur bestens abgestimmt zu singen, sondern auch zu Marie Stockhausens fetziger Choreografie zu tanzen. Vom Ensemble brillieren der nachdenkliche Michael McCown als tenoraler Johnny Inkslinger, Sebastian Geyer als Muskelmann Hel Helson und Michael Porter in der Cowboy-Rolle Slim. Noch neu im Opernstudio, aber mit kräftigem Sopran deutlich herausragend, geizt Elizabeth Sutphen als Tiny nicht mit ihren weiblichen Reizen.
Sichtlich Spaß am tierischen Spiel beweisen die Sopranistin Sydney Mancasola als Hund Fido und das Katzenduo Julia Dawson (Moppet) und Cecelia Hall (Poppet). Als Ensembleheimkehrer leiht Nathaniel Webster Bunyan seine klangvolle Stimme, während Biber Herrmann klangvoll in die Gitarrensaiten greift. Kompliment an den jungen Kapellmeister Nikolai Petersen, der die wuchernden Chormassen und das Opernorchester sicher durch den wilden Benjamin-Britten-Stilmix leitet. (…)

Bettina Boyens, Frankfurter Neue Presse


Herrlich, wenn man derart beschwingt aus dem Theater kommt. Die Oper zeigt im Bockenheimer Depot ein echtes, lang verkanntes Kleinod, leider nur noch 7 Mal – bis 22. Oktober.
(...)
Brigitte Fassbaender inszeniert den naiv überbordenden Mythos ganz wunderbar inmitten zerknautschter Campbellʼs-Dosen. Nikolai Petersen lässt das Orchester fetzig aufspielen. Es wird so engagiert gesungen und gespielt, dass es eine Freude ist. Riesiges Vergnügen. Stürmischer Applaus. (…)

Wertung: TOLL

Josef Becker, Bild Frankfurt


(…) Musikalisch deckt das Stück eine große Bandbreite ab und lässt bereits Brittens spätere Werke erkennen. Wenn beispielsweise der Chor Helson im Kampf gegen Bunyan anfeuert, fühlt man sich unweigerlich an Peter Grimes erinnert. Nikolai Petersen arbeitet mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester die unterschiedlichen Musikstile detailliert heraus, so dass es am Ende großen Beifall für alle Beteiligten gibt.
Fazit: Die Produktion im Bockenheimer Depot macht deutlich, dass Brittens Erstlingswerk zu Unrecht vernachlässigt wird und einen Platz im Repertoire verdient.

Thomas Molke, www.omm.de

Ihre Auswahl

Premiere
Sonntag
09. Oktober 2016
Beginn
19.30 Uhr
Dauer
ca. 2 1/2 Std. inkl. einer Pause
Ort
Bockenheimer Depot
Abonnement
Serie 26
Preise
80/50/25 €

Besetzung

Musikalische Leitung
Nikolai Petersen
Regie
Brigitte Fassbaender
Bühnenbild
Johannes Leiacker
Kostüme
Bettina Munzer
Licht
Joachim Klein
Choreografie
Marie Stockhausen
Video
Bibi Abel
Choreinstudierung
Ines Kaun
Dramaturgie
Mareike Wink
Erzähler
Biber Herrmann
Paul Bunyans Stimme
Nathaniel Webster
Johnny Inkslinger, Buchhalter
Michael McCown
Tiny, Paul Bunyans Tochter
Elizabeth Sutphen *
Hot Biscuit Slim, ein guter Koch
Michael Porter
Sam Sharkey, Ben Benny, zwei schlechte Köche
Ingyu Hwang, Jeremy Bowes
Hel Helson, Vorarbeiter
Sebastian Geyer
John Shears, ein Farmer
Mikołaj Trąbka *
Fido, ein Hund / Wildgans
Sydney Mancasola
Moppet, Poppet, zwei Katzen / Wildgänse
Julia Dawson, Cecelia Hall
Western Union Boy
Ludwig Mittelhammer *

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Chor aus Mitgliedern der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim sowie Gäste

* Mitglied des Opernstudios