Spielplan

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Nicole Cabell (Sopran)
Simon Lepper (Klavier)

Gold und Samt und Seide – purer Luxus liegt in der Stimme von Nicole Cabell: so nobel im Timbre, so ungemein reich an Farben, so makellos in der Phrasierung, so glamourös und glaubhaft in der Erscheinung. Das überzeugte nicht nur die hochkarätige Jury in Cardiff, die ihr 2005 den Titel »BBC Cardiff Singer of the World« verlieh. Seitdem hat die gebürtige Kalifornierin eine umwerfende Karriere hingelegt, die sie zur absoluten Königsklasse der lyrischen Sopranistinnen zählen lässt. Partien wie Mozarts Gräfin, Donna Elvira und Pamina, Puccinis Mimì und Musetta, Verdis Violetta Valéry, Donizettis Adina, Bizets Leïla sowie Bellinis und Gounods Julia zählen u.a. zu ihrem Repertoire. Überwiegend ist Nicole Cabell auf dem nordamerikanischen Kontinent an Häusern wie der Metropolitan Opera in New York, der Chicago Lyric Opera oder der San Francisco Opera zu erleben, aber auch in Europa gab sie aufsehenerregende Debüts: in jüngerer Zeit Händels Alcina am Grand Théâtre de Genève, Mimì an der Pariser Opéra National, zuvo  Princess Eudoxie (La Juive) am Royal Opera House Covent Garden in London – wo sie zuletzt auch Violetta sang –, Bizets Micaëla (Carmen) und Donna Elvira (Don Giovanni) an der Deutschen Oper Berlin. In Australien debütierte sie in der weiblichen Hauptpartie von Gershwins Porgy and Bess mit der Sydney Symphony. Wo sie auftritt, nimmt Nicole Cabell mit ihrer Eleganz, Vielseitigkeit und enormen Präsenz für sich ein.

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