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Eugen Onegin

Peter I. Tschaikowski 1840-1893

Lyrische Szenen in drei Akten und sieben Bildern
Text vom Komponisten und Konstantin S. Schilowski nach dem Roman (1830) von Alexander S. Puschkin
Uraufführung am 29. März 1879, Maly-Theater Moskau

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Die Produktion wird vom Hessischen Rundfunk in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur aufgezeichnet. Der Hessische Rundfunk überträgt auf hr2-kultur am Samstag, dem 26. November 2016, um 20.05 Uhr, Deutschlandradio folgt am Samstag, dem 14. Januar 2017, um 19.05 Uhr.

Larina Barbara Zechmeister
Tatiana Sara Jakubiak
Olga Judita Nagyová / Maria Pantiukhova
Filipjewna Elena Zilio
Eugen Onegin Daniel Schmutzhard / Gordon Bintner
Lenski Mario Chang
Fürst Gremin Robert Pomakov
Saretzki Dietrich Volle / Barnaby Rea
Ein Hauptmann Daniel Miroslaw
Triquet Peter Marsh / Michael McCown

»Mit welch lebhafter Verzauberung sie das verführerische Blendwerk liest« – so führt der Dichter Puschkin seine Heldin Tatiana ein. Gefährlich können romantische Liebesromane werden, wenn die Grenze von imaginiertem und empirischem Sein durchlässig gerät. In der prosaischen Wirklichkeit entpuppen Märchenprinzen sich nicht selten als enttäuschende Vertreter des Realitätsprinzips. Eugen, der Titelheld, verkörpert mit seiner »vor der Zeit gealterten Seele«  den Archetyp des in der russischen Literatur so häufig auftretenden melancholischen, manchmal auch zynischen und – mit einer Wendung Turgenjews – »überflüssigen Menschen«. Er ist eigentlich ein Antiheld.

Lyrische Szenen in drei Akten: So lautet Tschaikowskis offizielle Charakterisierung der 1877 begonnenen, 1879 unter Nikolai Rubinsteins musikalischer Leitung im akademischen Maly-Theater uraufgeführten Oper. Damals traute man dem ausschließlich von Moskauer Studenten bestrittenen Werk alles andere als eine große Zukunft zu. Ungewohnt erschien die neue musikalische Ausdruckswelt der sieben ganz unterschiedlichen Bilder. Auf Dekomposition, auf den Verzicht organischer Geschlossenheit, auf die Infragestellung des Werkbegriffes überhaupt kam es dem Komponisten an. »Mir scheint, dass ich tatsächlich die Fähigkeit besitze, durch Musik jene Gefühle, Stimmungen und Gestalten, auf die der Text hinweist, wahrheitsgetreu, innig und einfach auszudrücken. In diesem Sinne bin ich Realist und ein wahrer russischer Mensch.« Lakonisch verkündete er darüber hinaus und im expliziten Gegensatz zur operntheatralischen Mode seiner Epoche: »Ich pfeife auf Effekte.« Wie im bürgerlichen Desillusionierungsroman der letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts geschieht keine Versöhnung von Ich und Welt mehr, zerbrechen die Gestalten zwischen ihren eigenen Ansprüchen und dem fatal ablaufenden Gang der Dinge. Die Kategorie des Scheiterns an der Welt, bereits in Puschkins zwischen 1825 und 1833 niedergeschriebenem Versroman leitmotivisch behandelt, durchzieht alle drei Akte der Oper. Dabei geraten ihre Bilder realistisch, heben sich bewusst von der Wagner’schen Opernästhetik mit ihrem Primat des Scheins ab und reklamieren die eigene Erfahrungswelt: »Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.« Aufgeboten wird in der durchaus neuen dramaturgischen Konstruktion ein geradezu klassischer Motivfundus der russischen Realistik: der schwärmerische Poet, der zynische Intellektuelle, die verschlossene und die lebenslustige Schwester, der poröse Ehrenkodex, das Duell im Morgengrauen, die Todessehnsucht des Verlierers und die Lebenslüge der Hauptfigur.

Eugen Onegin an der Oper Frankfurt besticht als überragendes Gesamtkunstwerk: Mit den Debütanten Daniel Schmutzhard und Sara Jakubiak als Idealbesetzungen der Hauptrollen, mit der engagiert vorgetragenen Tonsprache Tschaikowskis, dem überwältigenden Bühnenbild von Katja Haß und der packenden Personenregie Dorothea Kirschbaums. Was will man mehr?
(…) Die zutiefst berührende Briefszene, in der Sara Jakubiaks Tatiana ihren Mangel an echt empfundener Liebe offenbart, glänzend assistiert vom streicherseligen Idealismus durch Sebastian Weigle im Orchestergraben, zeitigt zu Recht einen gefühlt minutenlangen Zwischenapplaus. Und der hohe, schlagkräftige Bariton Daniel Schmutzhards, der bereits eine imposante Saison in Frankfurt startete, trifft den Charakter des lieblosen Lebemanns und Frauenverführers punktgenau.
Große Wirkung entfaltete auch die Duellszene, hier mit handelsüblichen Pistolen ausgetragen und inszeniert wie ein prickelnder Tatort-Thriller. Der später getötete Duellant Lenski, mit intensivem Tenor gesungen von Mario Chang, entwickelte dabei eine umwerfende, emotionale Wucht, während Judita Nagyová als seine lebenslustige Verlobte Olga rundweg überzeugte. Elena Zilio in ihrer Paraderolle der mitfühlenden Amme Filipjewna beeindruckte als beinahe klischeehafte Inkarnation des gramgebeugten „Mütterchen Russland“. Großes Lob ist auch Tilman Michael und dem textsicher intonierenden Frankfurter Opernchor zu zollen.
Überhaupt: Diese riesige Produktion auf Russisch und fast ausschließlich mit Ensemblemitgliedern gestemmt zu haben, zeigt das Frankfurter Haus in künstlerischer Bestform.

Bettina Boyens, www.musik-heute.de


(…) Als „Lyrische Szenen“ hat Tschaikowski seine Oper bezeichnet. Das ist nicht nur eine Absage an das Musikdrama Wagners und Verdis, es stellt den Werkcharakter überhaupt in Frage. An die Stelle der organischen Einheit treten sieben nebeneinander stehende Seelengemälde. Die Musik braucht keinen äußeren Handlungsanlass, sie leuchtet vielmehr die Gefühlswelten der Protagonisten aus. In Frankfurt geschieht dies mit frappierender Konsequenz. Wir haben innerhalb kürzester Zeit verstanden, wie fremd sich die ungleichen Schwestern Olga und Tatiana sind, wie wenig der schwärmerische Lenski zu der ganz offen nach sexueller Erfüllung strebenden Olga passt. Und wir wissen auch schon in der Briefszene, dass sich Tatianas Lebensglück mit Onegin nicht erfüllen wird. Weigle macht aus den sieben Szenen der Oper eine Sinfonie in sieben Sätzen. Eine Sinfonie, die vielleicht den Titel „Von russischer Seele“ tragen könnte.
(…)
„Das Glück war zum Greifen nah“ stellen Tatiana und Onegin in der letzten Szene verzweifelt fest. Die Liebe wäre eine Chance gewesen, aus dem Kerker der eigenen Existenz auszubrechen. Doch die Liebe hat keine Chance in dieser Welt. Glück ist nur ein leeres Versprechen. Es ist dieser Lebensekel, dieser Überdruss, dieser Weltschmerz, den die Regie von Dorothea Kirschbaum in den Mittelpunkt stellt. Ein Lebensgefühl, das auch Tschaikowski zur Genüge kannte, wie es überhaupt viele Parallelen zwischen Biographie und dieser Oper gibt. Vor allem in dem großartig spielenden und singenden Daniel Schmutzhard in der Titelpartie sehen wir dieses Gefühl verkörpert. Aber auch in dem lebensmüden Dichter Lenski, dem Mario Chang eine wunderbare Abschiedsarie schenkt. Und nur in dem musikalischen Höhepunkt des Abends, der von Sara Jakubiak packend und mitreißend gestalteten Briefszene der Tatiana, war in der Fantasie der jungen Frau die Utopie eines besseren Lebens möglich.

Frank Pommer, Die Rheinpfalz


Die Buhrufe, die sich nach der Premiere von Eugen Onegin gegen das Regieteam in die Ovationen mischen, treffen die Falschen. Denn eigentlich handelt es sich auf der Bühne nicht um das Regieteam, sondern um Retter der Neuproduktion. Jim Lucassen musste aus gesundheitlichen Gründen die Regie von Peter Tschaikowskis „Lyrischen Szenen“ an der Oper Frankfurt abgeben.
Der gebürtige Niederländer, der sein Frankfurter Debüt mit Rusalka gegeben und in Wiesbaden im Juni für einen vergnüglichen Liebestrank gesorgt hatte, zeichnet auf dem Besetzungszettel nun nur noch für ein Konzept verantwortlich, das von Dorothea Kirschbaum (im Bühnenbild von Katja Haß) in die Tat umgesetzt wurde. Und das ist der Frankfurter Regieassistentin ausgesprochen gut gelungen. (…)

Volker Milch, Wiesbadener Kurier


(…) wir sehen, wer diese Individuen sind, und wir fühlen mit ihnen.
Im Verlauf des Abends bleibt die vorzügliche musikalische Leistung eine Konstante. Sebastian Weigles Dirigat ist organisch, klar, stark und doch zutiefst menschlich; wir sind mitgerissen von Tschaikowskis musikalischem Strom. Die Besetzung ist gut abgestimmt, von Sara Jakubiaks balancierter, sicherer Tatiana zu Daniel Schmutzhards autoritativem Onegin. Mario Changs Lenski zeigt einen sanften, lyrischen Zugriff auf die Partie. (…)

Shirley Apthorp, Financial Times (Übersetzung: Oper Frankfurt)


(…) Tschaikowski hat eigentlich keine Oper verfasst, sondern „Lyrische Szenen“. Er lässt sich mit der knappen Handlung viel Zeit. Die braucht man auch, um gleich das erste Bild (Bühne: Katja Hass) in seiner Fülle studieren zu können. Die Maler in den Werkstätten der Städtischen Bühnen haben die geschwungene Trennwand liebevoll mit einem Groß-Mosaik bestempelt. Es zeigt den Aufbau des Sozialismus – Russland eben, das im 20. Jahrhundert nicht weniger an Tristesse und melancholischem Weltschmerz litt als im 19. Jahrhundert. Werktätige beiderlei Geschlechts recken revolutionär die Fäuste oder zeigen ihre Werkzeuge, Kinder und Greise heucheln Solidarität, Friedenstauben umschwirren einen Soldaten, ein Mann sitzt am Robotron-Rechner, die ersten Kosmonauten wirbeln durch den Raum und künden vom Ruhm der Nation, der sich im Hintergrund in Baustellen, Kraftwerken und zerstörter Umwelt zeigt. Ja, hier lässt sich fein repräsentieren, zwischen gestapelten Stühlen, in altmodischen Einheitskostümen (Wojciech Dziedzic) und mit prächtigem Chorgesang (präzise und differenziert einstudiert von Tilman Michael).
(…) Dieser Eugen Onegin erzählt vom Menschen, der lernen muss, seine Gefühlswelt einzurichten, wo und wann auch immer. Puschkin hat das schonungslos beschrieben, Tschaikowski in wunderschöne, tief empfindende Musik gekleidet – und die Oper Frankfurt hat einen neuen Publikumsmagneten.

Andreas Bomba, Frankfurter Neue Presse


(…) Larinas Tochter Tatiana, die von Liebeslyrik und Liebesprosa besessen ist, hat sich unsterblich in einen Gast verliebt: jenen gelangweilten, leidenschaftslosen Onegin, der sie höflich, aber bestimmt abweist. Sara Jakubiak gibt eine großartige Charakterstudie ab, noch verhalten beim schwärmerischen Jungmädchentraum, um dann als große Dame der Gesellschaft souverän aufzudrehen. Mit großem Atem eines die Spannung forcierenden Soprans erklingt die längste Briefszene der Operngeschichte.
Onegin dagegen, von Bariton Daniel Schmutzhard als Außenseiter ohne jedwede Ambition dargestellt und stimmlich in blendender Verfassung, wendet sich jener kapriziösen Tatiana-Schwester Olga zu, die Mezzosopranistin Judita Nagyova so quirlig wie stimmlich verführerisch darstellt. Sehr zum Leidwesen ihres Verlobten, des Dichters Lenski, für den eine Welt zusammenbricht und der sich – offenbar auch in selbstmörderischer Absicht – auf ein Duell mit Onegin einlässt, bei dem er erschossen wird. Tenor Mario Chang ist der wahre Held des Opernabends, starke Emotionen ohne stimmliche Brüche zeigend. (…)

Klaus Ackermann, Hanauer Anzeiger


Noch sehe ich sie vor mir, wie sie 1986 auf der Bühne der Mailänder Scala im dortigen Eugen Oneginneben Mirella Frenis Tatjana als Olga auf der Schaukel saß. Nun tapert sie als alte Filipjewna, schwer geplagt, immer eine Hand auf dem schmerzenden Bein, durch die Reihen von metallenen Arbeitstischen (…):
Elena Zilio, die  Anfang der 1960er Jahre debütiert hatte (…), ist außergewöhnlich in diesem Eugen Onegin an der Oper Frankfurt, singt immer noch mit sicherer, starker Stimme, und verfügt über eine Präsenz, mit der es ihr gelingt, uns das kleine, alte Frauchen mit dem langen weißen Zopf nachdrücklich einzuprägen. (…)

Rolf Fath, www.operalounge.de


(…) Dem Frankfurter Fantasie-Russland, über dem als poetisches Leitmotiv in kyrillischer Schrift ein Achmatowa-Vers geschrieben steht („Wir werden gehen, uns küssen, altern...“), schaut man selbst gerne noch zu, wenn aus Bauern singende Bäcker werden, die im bestens koordinierten Chor-Kollektiv die Laibe kneten. (…)

Volker Milch, Allgemeine Zeitung Mainz


(…) Sara Jakubiak lässt mit ihrer grandiosen Stimme alle Herzen dahinschmelzen. (…)

Wertung: SEHR GUT

Josef Becker, Bild Frankfurt


(…) Schon nach wenigen Proben musste der in Amsterdam lebende Opernregisseur Jim Lucassen die Leitung wegen einer schweren Krankheit abgeben. Glücklicherweise war von derlei Unbill zur Premiere keine Spur mehr zu sehen. Regieassistentin Dorothea Kirschbaum hat die Geschichte nach der Idee Lucassens durchweg spannend auf die Bühne gestellt. Zudem erwies sich Generalmusikdirektor Sebastian Weigle einmal mehr als profunder Tschaikowski-Kenner.
Hochemotionale, seelenvoll melodisch durchwirkte Musik trägt die dunkel getönten „Lyrischen Szenen“ um einen Antihelden, der seine große Liebe verpasst. Weigle, der Russisch spricht, und das gut aufgelegte Opern- und Museumsorchester erfüllen alle klanglichen Prämissen dieses Werkes, dicht an der Sprachmelodie des Versromans von Puschkin komponiert. Selbst die zeitweilig herrschende Beklommenheit findet bei Weigle Ausdruck. (…)

Klaus Ackermann, Offenbach-Post


(…) Stimmlich am schönsten wirkte Daniel Schmutzhard. Von großer Klarheit, in der Höhe mit etwas metallischer Härte der Sopran Sara Jakubiaks als Tatiana. Brillante stimm-schauspielerische Einheit bot Elena Zilio als Amme. Die Partien des Fürsten Gremin (Robert Pomakov), Larinas (Barbara Zechmeister), des Onegin-Freunds Lenski (Mario Chang) und der Schwester Olga (Judita Nagyová) waren trefflich besetzt.
Chor und Orchester der Oper zeigten sich glanzvoll. Sebastian Weigle nahm das „lyrisch“ in den Onegin-Szenen zum Lob und Ruhm der Musik Tschaikowskis ganz wörtlich.

Bernhard Uske, Frankfurter Rundschau


(…) Die Personenführung ist lebendig und spannungsvoll, kann freilich auch auf Sängerdarsteller zurückgreifen, die sich unter Sebastian Weigles souverän stützender Stabführung Peter Tschaikowskis Oper mit leidenschaftlichem Einsatz widmen. Kulminierend in einem Hindernis-Parcours, den der sportliche Bariton Daniel Schmutzhard in der Titelpartie springend absolviert, mit seiner finalen Verzweiflung für einen expressiven Höhepunkt des Premierenabends sorgend. Aus dem arroganten Zyniker in Schwarz, zu dessen Pose die dunkle Sonnenbrille gehört, ist ein verzweifelt Liebender geworden.
(…)
Es ist zu spät: Die Gitter des goldenen Käfigs, der die Bühne dominiert, schließen sich. Drinnen bleibt Tatiana die Gattin des Fürsten Gremin. Wenn dieser allerdings den vermutlich tristen Ehealltag gelegentlich mit einer Arie auf dem Niveau des herrlich profunden Basses Robert Pomakov auflockert, hat sie wenigstens musikalisch keinen Grund zur Klage. Tatiana, mit großem dramatischen Potenzial und anrührenden Zwischentönen von Sara Jakubiak gesungen, trägt am Ende große Robe in Grautönen. Das späte Mädchen des 1. Akts, das vor allem in die Liebe als solche verliebt ist und das wahre Leben so scheut wie die Kinder, die sie aus ihrer Nähe verjagt, ist sichtlich gereift.
In den szenisch sehr deutlichen Polarisierungen von Alter und Jugend oder verträumter Weltflucht und praller Diesseitigkeit verleiht die Mezzosopranistin Judita Nagyová Tatianas lebenslustiger Schwester Olga glühende Glaubwürdigkeit. Da hat auch ihr Poet Lenski, dem Mario Chang schönen tenoralen Enthusiasmus mit auf den selbstmörderischen Weg gibt, schlechte Karten. (…)

Volker Milch, Darmstädter Echo

Ihre Auswahl

Freitag
23. Dezember 2016
Beginn
19.30 Uhr
Dauer
ca. 2 3/4 Stunde mit einer Pause
Ort
Opernhaus
Abonnement
Serie 17
Preise
A

Besetzung

Musikalische Leitung
Sebastian Weigle
Inszenierung
Dorothea Kirschbaum
Nach einer Konzeption von
Jim Lucassen
Bühnenbild
Katja Haß
Kostüme
Wojciech Dziedzic
Licht
Joachim Klein
Chor
Tilman Michael
Choreografie
Olaf Reinecke
Dramaturgie
Norbert Abels
Larina
Barbara Zechmeister
Tatiana
Sara Jakubiak
Olga
Maria Pantiukhova
Filipjewna
Elena Zilio
Eugen Onegin
Iurii Samoilov
Lenski
Dovlet Nurgeldiyev
Fürst Gremin
Robert Pomakov
Saretzki
Barnaby Rea
Ein Hauptmann
Daniel Miroslaw
Triquet
Michael McCown

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester