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Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791

Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Lorenzo Da Ponte
Uraufführung der 2. Fassung am 7. Mai, 1788, k. k. National-Hof-Theater, Wien

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn vor jeder Vorstellung im Holzfoyer

Don Giovanni Sebastian Geyer / Daniel Schmutzhard / Iurii Samoilov
Leporello Simon Bailey / Kihwan Sim
Donna Anna Guanqun Yu / Jessica Strong
Donna Elvira Juanita Lascarro / Karen Vuong
Don Ottavio Michael Porter / Martin Mitterrutzner
Zerlina Cecelia Hall / Nina Tarandek
Masetto Iurii Samoilov / Brandon Cedel
Komtur Magnús Baldvinsson / Andreas Bauer

Liebe und Tod sind die Hauptthemen der Kunst. Und welche Kunst wäre geeigneter, sinnliche Lust und Angst zu transportieren, als die Musik? Don Giovanni – oder Don Juan, wie sein spanischer Urtyp heißt – ist zum Inbegriff des erotischen Helden geworden. Schier endlos ist die Liste nicht nur weiblicher Wesen, die ihm erliegen. Auch Männer lassen sich von ihm betrügen, wären sie doch alle gern so potent und spontan wie er. Die Handlung des Dramas beginnt und endet im Morgengrauen. Don Giovanni überwältigt Donna Anna in ihrem Zimmer und ermordet auf der Flucht ihren Vater, den Komtur. Der Blick in die Augen des Sterbenden wird in der Inszenierung von Christof Loy zum Ausgangspunkt für einen Erkenntnisprozess Don Giovannis. Er sieht in seinem Opfer sich selbst. Im Verlauf seiner restlichen Lebensstunden umschwirren ihn seine Doppelgänger. Doch so sehr er sich auch vervielfacht, so hastig er eine Frau nach der anderen zu Fall zu bringen versucht – gegen den eigenen Tod ist er machtlos; nur die Reue kann er verweigern.