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Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791

Große Oper in zwei Aufzügen
Text von Emanuel Schikaneder
Uraufführung am 30. September 1791, Freihaustheater auf der Wieden, Wien

Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn vor jeder Vorstellung im Holzfoyer.

Pamina Kateryna Kasper / Juanita Lascarro / Elizabeth Reiter
Tamino David Portillo / Theo Lebow
Papageno Sebastian Geyer / Björn Bürger / Daniel Schmutzhard
Königin der Nacht Danae Kontora / Ambur Braid
Sarastro Alfred Reiter / Andreas Bauer
Monostatos Michael McCown / Peter Marsh
Papagena Elizabeth Sutphen* / Katharina Ruckgaber
Sprecher James Rutherford
Erste Dame Alison King* / Karen Vuong
Zweite Dame Cecelia Hall / Paula Murrihy
Dritte Dame Katharina Magiera / Judita Nagyová / Stine Marie Fischer
Erster Geharnischter Vincent Wolfsteiner / Michael McCown
Zweiter Geharnischter Thomas Faulkner / Daniel Miroslaw
Drei Knaben Solisten des Kinderchores der Oper Frankfurt

Die Zauberflöte ist in jeder Hinsicht eine Erfolgsstory. Sie beginnt mit der fulminanten Wiener Uraufführung am 30. September 1791 auf einer Vorstadtbühne. Das Singspiel mit Hits wie der Arie der Königin der Nacht oder Papagenos »Liedern« entstand für das bürgerliche Volkstheater – inspiriert von Märchen und Volksschwank, von Romanen, die das alte Ägypten behandeln, sowie von den Gedanken und Ritualen der Freimaurer. Es geht um Leben und Tod, um Liebe und Erwachsenwerden, um Weisheit und Macht im ewigen Kampf zwischen Licht und Schatten, zwischen Gut und Böse. Vor allem aber geht es um die Magie der Musik: Können eine Zauberflöte und ein Glockenspiel tatsächlich etwas ausrichten gegen lebensgefährliche Bedrohungen? Wie das Werk ist auch die Frankfurter Inszenierung von Alfred Kirchner seit beinahe zwanzig Jahren ein Dauerbrenner. Sie legt ihren Akzent auf das Zauberhafte und gestaltet den Opern-Evergreen bunt, detailreich und an vielen Stellen äußerst komisch. Der namhafte Künstler und Buchillustrator Michael Sowa, bekannt durch seine Mitarbeit an dem Kinofilm Die fabelhafte Welt der Amélie, stattete das musikalische Märchen mit – im wahrsten Sinne – traumhaften Bühnenbildern und Kostümen aus.