Spielplan

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Così fan tutte

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791

Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Lorenzo Da Ponte
Uraufführung am 26. Januar 1790, Burgtheater, Wien

Premiere am 24. März 2008

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Musikalische Leitung Rory Macdonald (17./22.11./1./14./17.12.17) / Nikolai Petersen (20./22.12.17/1.1.18)
Fiordiligi Juanita Lascarro (17./22.11./1./17.12.17) / Karen Vuong (14./20./22.12.17/1.1.18)
Dorabella Cecelia Hall (17./22.11./1./14./17.12.17) / Nina Tarandek (20./22.12.17/1.1.18)
Guglielmo Daniel Schmutzhard (17./22.11./1.12.17) / Iurii Samoilov (14./17./20./22.12.17/1.1.18)
Ferrando Ben Bliss (17./22.11./1.12.17) / Michael Porter (14./17./20./22.12.17/1.1.18)
Despina Louise Alder
Don Alfonso Simon Bailey

Im Anschluss an die Vorstellung am 17. Dezember verleiht die Ottomar-Päsel Stiftung erstmalig den Ottomar Päsel-Preis an einen Sänger/in der Oper Frankfurt, der im Opernstudio begonnen hat und dann in das Ensemble gewechselt ist. In diesem Fall geht er an den Bariton Iurii Samoilov.

Im Rahmen dieser Verleihung gibt es im Anschluß an die Vorstellung einen Umtrunk. Einladung nach Rücksprache mit dem Development Büro.

Was ist in einer »Schule der Liebenden« zu lernen? Etwa wie man liebt? Wie das Begehren gezähmt werden kann? Wie Treue (nicht) funktioniert? Zwei glücklich verliebte Paare finden sich in einem Experiment wieder. Don Alfonso bezweifelt die Treue der Frau an sich und will die beiden jungen Herren davon überzeugen, dass auch ihre Verlobten nicht davon auszuschließen sind. In Verkleidung sollen sie versuchen, jeweils die Freundin des anderen zu verführen. Was mit einer harmlosen Wette beginnt, wirft bald für alle vier jegliche Gewissheit über Bord. »Man hat als Mensch immer den Wunsch, dass die Dinge beständig sind. Es gibt eine Utopie von einem paradiesischen Zustand, in dem man nicht mit den Fragen von Schuld oder Unschuld behelligt wird«, formuliert Regisseur Christof Loy den zeitlosen Kern der Oper. In seiner preisgekrönten Inszenierung blickt er, mit genauem Gespür für Mozarts Musik und die Komik der Situationen, auf das unbändige Wesen der Liebe. Der weiße, schmucklose Raum lässt jede Regung der Figuren unverstellt hervortreten, die Lust an Spiel und Verstellung ebenso wie Orientierungslosigkeit, Schmerz und Verzweiflung.