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Andreas Schager (Tenor)
Matthias Fletzberger (Klavier)

Der Österreicher Andreas Schager zählt derzeit zu den führenden Heldentenören. Im Sommer 2016 gab er gleich mit zwei Rollen sein umjubeltes Debüt bei den Bayreuther Festspielen: in der Titelpartie von Parsifal sowie als Erik in Der fliegende Holländer. Regelmäßig arbeitet er an der Staatsoper Berlin, wo er nach Auftritten als Max (Der Freischütz), Siegfried (Der Ring des Nibelungen) und Erik in der aktuellen Spielzeit als Florestan (Fidelio), Tamino (Die Zauberflöte) sowie erneut als Parsifal unter Daniel Barenboim zu erleben ist. Jüngste Gastengagements führten Andreas Schager als Tristan (Tristan und Isolde) und Siegfried an das Mariinski Theater St. Petersburg, als Erik an die Hamburgische Staatsoper, als Wagners Rienzi und Apollo

(Daphne) an die Oper Leipzig sowie als Tannhäuser und Tristan an die Opera Vlaanderen in Antwerpen / Gent. Zudem gastierte der Tenor an renommierten Häusern wie der Mailänder Scala, dem Teatro Real in Madrid, der Deutschen Oper Berlin, dem Teatro dell’Opera in Rom, Théâtre du Capitole in Toulouse und konzertierte am Lincoln Center in New York, bei den BBC Proms in London, mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem West-Eastern Divan Orchestra sowie mit den Bamberger Symphonikern. Mit Riccardo Chailly führte er Mahlers 8. Sinfonie in Luzern auf. Für seine Darstellung des Tamino an der Canadian Opera Company in Toronto wurde Andreas Schager vom Kanadischen Rundfunk als »Künstler des Monats« ausgezeichnet. Eine enge Zusammenabreit mit dem Dirigenten Philipp Jordan wird den Tenor künftig an die Opéra National in Paris sowie an die Metropolitan Opera in New York führen. Als Siegfried sind Auftritte in Toronto und Wiesbaden geplant. An der Oper Frankfurt war Andreas Schager erstmals in der Spielzeit 2014/15 mit seinem Rollendebüt als Menelas (Die ägyptische Helena) sowie anschließend als Solist der Frankfurter Operngala zu erleben. Für 2018 ist seine Rückkehr nach Frankfurt geplant.

Das Programm seines Liederabends finden Sie hier.

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(…) Die Liederabende in der Oper Frankfurt sind eigentlich immer auf irgendeine Art Knaller. Diesmal also: Der österreichische Tenor Schager, Jahrgang 1971, in kurzer Zeit zu einem weltweit gebuchten Siegfried aufgestiegen.
(...)
Umwerfend ist seine unangestrengte Stimmkraft, und – so wäre es auch für Siegfried – die wirkliche Herausforderung liegt für ihn im Piano und im Detail. Schager weiß es, Schager versucht es. Auch macht an seiner Seite der Pianist Matthias Fletzberger es vor, ein eingespieltes Team. (…)
Klug die Auswahl, auch originell, indem man die Wesendonck-Lieder naturgemäß nicht oft von einem Mann hört. Isolde tritt hinter dem Tristan zurück, dem nun sogar eine Art Liebestod gegönnt ist. Am farbenreichsten vielleicht die Richard-Strauss-Lieder zum Schluss: „Wie sollen wir sie geheim halten“ (die gemeinsame Seligkeit nämlich), singt Schager, und das wird bei dieser Durchschlagkraft wahrlich schwierig werden. Aber schon zeigt das „Ständchen“, dass es sehr wohl geht. „Mach auf, mach auf, doch leise mein Kind“, dazu murmelt das Klavier. Schager und das Kunstlied: Ein schöner Anfang. (…)

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

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Dienstag
11. Oktober 2016
Beginn
20.00 Uhr
Ort
Opernhaus
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Serie 18
Preise
B