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Saison 2013/2014
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Wiederaufnahme
VOLO DI NOTTE / IL PRIGIONIERO
Luigi Dallapiccola
1904 - 1975
Volo di notte
Oper in einem Akt
Text vom Komponisten nach dem Roman Vol de nuit von Antoine de Saint-Exupéry
Uraufführung am 18. Mai 1940, Teatro delle Pergola, Florenz
Il prigioniero
Oper in einem Akt
Text vom Komponisten nach Villiers de L’Isle-Adam und Charles De Coster
Uraufführung am 1. Dezember 1949, Radiotelevisione Italiana, Turin
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 2 1/2 Stunden inkl. einer Pause
Zu den Werken
Vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen im faschistischen Italien der
späten 1930er Jahre konzentrierte sich Luigi Dallapiccola in verschiedenen Werken bis
in die 1950er Jahre auf die Motive Unterdrückung und Freiheit.
In Volo di notte führt Rivière, Leiter einer Fluggesellschaft, für Post- und Kurierflüge rücksichtslos Nachtflüge ein, um anderen Transportmitteln überlegen zu sein. Damit riskiert er Katastrophen. So kommt der Pilot Fabien in einem Orkan um.
Il prigioniero entstand vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs: Der Kerkermeister eines zum Tode verurteilten Gefangenen der Spanischen Inquisition weckt in diesem die Hoffnung auf baldige Freiheit. Doch diese Hoffnung erweist sich als die qualvollste der Foltern, die er vor seiner Hinrichtung erleiden muss. Von scharfen dynamischen Ausbrüchen abgesehen, setzt Dallapiccola das Orchester selten voll ein. Seine »leise« Musik vermittelt die bedrückende Atmosphäre einer Gefängniszelle und die Ängste des Verurteilten.
In Volo di notte führt Rivière, Leiter einer Fluggesellschaft, für Post- und Kurierflüge rücksichtslos Nachtflüge ein, um anderen Transportmitteln überlegen zu sein. Damit riskiert er Katastrophen. So kommt der Pilot Fabien in einem Orkan um.
Il prigioniero entstand vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs: Der Kerkermeister eines zum Tode verurteilten Gefangenen der Spanischen Inquisition weckt in diesem die Hoffnung auf baldige Freiheit. Doch diese Hoffnung erweist sich als die qualvollste der Foltern, die er vor seiner Hinrichtung erleiden muss. Von scharfen dynamischen Ausbrüchen abgesehen, setzt Dallapiccola das Orchester selten voll ein. Seine »leise« Musik vermittelt die bedrückende Atmosphäre einer Gefängniszelle und die Ängste des Verurteilten.
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins für die Städtischen Bühnen e.V. - Sektion Oper
Termine
Freitag 27.04.2012
Weitere Termine:
06.05.2012 | 12.05.2012 |
17.05.2012
Mitwirkende
Musikalische Leitung
Lothar Zagrosek
Regie
Keith Warner
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild
Kaspar Glarner
Kostüme
Nicky Shaw
Licht
Olaf Winter
Dramaturgie
Hendrikje Mautner
Chor
Michael Clark
Volo di notte
Rivière
Lionel Lhote
Robineau
Florian Plock
Funker
Peter Marsh
Leroux
Dietrich Volle
Signora Fabien
Marion Ammann
Pellerin
Michael McCown
1. Beamter
Pere Llompart
2. Beamter
Pavel Smirnov
3. Beamter
Francisco Brito *
4. Beamter
Sungkon Kim
Il prigioniero
La Madre
Marion Ammann
Il prigioniero
Robert Hayward
Il Carceriere / Il Grande Inquisitore
Jeffrey Francis
Due Sacerdoti
Michael McCown
Dietrich Volle
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
