Gästebuch

 Gästebuch 

 

Guten Tag Herr Kupfer,
Sie lieben also das Stück Ivan Susannin? Ich glaube ihnen kein Wort. Das, was sie auf die Bühne gestellt haben war nicht das unvergleichlich schöne Werk von Glinka. Sie haben da mal wieder ihre Weltsicht einem Stück übergepfropft und das ist das, was sie lieben. Ich habe diese Oper in Moskau erleben dürfen, ohne Striche, mit allem Pomp und Pathos, mit Huldigung der Familie Romanow - und es war herrlich. Das kann man von der aktuellen Produktion hier nicht behaupten. Gesanglich ist sie sehr gut, aber sie bieten mal wieder Ihre typische Alt-68er Sicht und verunstalten dafür ein weiteres Werk der Operngeschichte.

Liebe Frau Schiebler und Frau Leinert,
Dankeschön für den Tipp: ich wollte erst im Januar zum „Werther“, konnte aber nicht warten... gestern sah ich die bisher gelungenste Wiederaufnahme dieser Saison! Ein sehr guter Werther (!), aber das „Wunder“ kam für mich aus dem Graben...

Eine Umbesetzung als überraschender Glücksfall: Attilio Glaser als Werther - ganz grossartig!!!

Sehr geehrter Herr Weber,
in einem Punkt stimme ich Ihnen nicht zu. Die Opernfreund Kritiken habe ich auch gelesen und finde diese völlig zutreffend. Aber wenn Sie die kürzlichen Opernfreund Kritik zur Werther Aufführung in Klagenfurt lesen, dann wird sicher, so wie bei mir, Ihre Enttäuschung über den Nichtauftritt von Herrn Chang großer Erwartung und Vorfreude auf den Auftritt von Herrn Attilio Glaser Platz machen.

Liebe Oper Frankfurt,
nach den zuletzt besuchten Wiederaufnahmen sowohl der "Cosi fan tutte", als auch der "Vespri", komme ich leider nicht umhin, meine teils recht große Enttäuschung über das Gehörte zum Ausdruck zu bringen. Wer dazu mehr Differenziertes lesen wil, dem empfehle ich die kritischen Bemerkungen zu beiden Wiederaufnahmen auf der Web-site "Der Opernfreund"...
Die Produktionen wirken beide bei weitem nicht mehr so frisch und inspiriert, wie ich Sie gesehen und gehört habe ... und langam wird deutlich, welch Verlust der Weggang von bpsw. Pauly Murrihy und/oder Elza van den Heever ist (ganz zu schweigen von der Phrasierungs- und Differenzierungskunst eines Quinn Kelsey...).
Es ist schön, eine so selten gespeilte Oper wie die "Vespri" auf dem Spielplan zu haben, aber der hinterlassene Eindruck bleibt unzufriedenstellend...
Dazu kommt noch ein Phänomen der letzten Zeit, was sicher schwer zu beeinflussen ist, aber für den Besucher ebenfals nicht zufriedenstellend ist: Es gibt eine Häufung von (nicht erklärten) Umbesetzungen, jüngst nun auch im bevorstehenden "Werther", die dann ärgerlich sind, wenn ehoffte Quaität nicht eingehalten wird ("Vespri") oder Karten in freudiger Erwartung auf einen Sänger vor langer Zeit erworben wurden, den nun nicht singt ("Werther")...
Das mögen "Luxusprobleme" sein, aber ich denke, die Verantwortlichen sollten das besser erklären...
Denn Qualität ist ja Gott-sei-Dank immer noch genügend vorhanden und, wenn ich mir bspw. die aktuelle Troyens-CD (Erato/Warner) anhöre, wünschte ich mir, die Frankfurter Produktion sei damals auf CD mitgeschnitten worden - ggf. eine WA mit Michael Spyres und den Damen Baumgartner und Mahnke? --- man darf ja mal träumen...
eine gute restliche Spielzeit noch!