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Maria Bengtsson

Sopran

Maria Bengtsson
© Monika Rittershaus

Die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson gilt derzeit als eine der schönsten lyrischen Sopranstimmen und wird international als außergewöhnliche Darstellerin gefeiert. Mit ihrem Rollendebüt als Arabella ist sie nach Lady Harriet Durham (Martha) zum zweiten Mal in dieser Spielzeit an der Oper Frankfurt zu Gast. Zuvor war Maria Bengtsson hier als Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), Strauss’ Daphne und Donna Elvira (Don Giovanni) zu erleben. Anlässlich der Eröffnung der Elbphilharmonie interpretierte sie Mendelssohns Lobgesang unter Thomas Hengelbrock. Zu ihren jüngsten Engagements gehören Solveig/Die Rothaarige (Peer Gynt) am Theater an der Wien und ihre Rückkehr an die Semperoper in Dresden als Donna Anna (Don Giovanni). Ihre Interpretationen der großen Mozartpartien Konstanze, Gräfin Almaviva, Fiordiligi, Elektra und Pamina sind international begehrt – so gastierte sie u.a. am Teatro alla Scala in Mailand, an den Staatsopern in Wien und München, an der Opéra National in Paris, am Royal Opera House Covent Garden in London, am Bolschoi Theater Moskau, an den Opernhäusern von Venedig, Stockholm, Bordeaux und Lyon sowie bei den Festspielen in Salzburg und Aix-en-Provence. Als Cunegonde (Candide) wurde sie an der Staatsoper Berlin ebenso gefeiert wie als Monteverdis Poppea an der Oper Köln. Maria Bengtsson war nach einem ersten Engagement an der Volksoper Wien von 2002 bis 2007 Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, wo sie vor allem im Mozart-Zyklus unter Kirill Petrenko begeisterte.